Katharina Lankers
Autorin

Schritt für Schritt zur eigenen Mitte

Dieses Buch erscheint im Mai 2020!

 

Um sich selbst einzuholen, muss man langsam gehen

Pilgern? Nichts für mich, hätte Katharina Lankers noch vor wenigen Jahren gesagt. Gemeinsam mit Horden von Menschen eine vorgegebene Trasse entlang zu marschieren, lag weit jenseits dessen, was sie sich als erholsam und inspirierend vorgestellt hätte. Doch in Krisensituationen ist vieles anders…
So brach sie aus einem langjährigen emotionalen Tief auf, um den 800 Kilometer langen Jakobsweg zu pilgern, den Camino Frances von den französischen Pyrenäen bis nach Santiago de Compostela. Und erlebte sechseinhalb Wochen, die zu den besten ihres Lebens gehören. Warum, davon erzählt diese Geschichte.

Eine persönliche Reiseerzählung mit praktischen Tipps und Packliste

 

Erscheint im Mai 2020
280 Seiten, eBook und Taschenbuch

 

Über dieses Buch:

In meinem neuen Buch geht es mal nicht um eine ausgedachte Geschichte, sondern um ein wahre. Um eine Geschichte, die mich bis heute nicht loslässt, weil eine tiefe Krise der Auslöser war und weil das, was ich dann erlebt habe, zu dem Besten gehört, was ich je gemacht habe: Den Jakobsweg zu laufen.
Nun gibt es schon etliche Erlebnisberichte über den Jakobsweg, und auch deswegen habe ich lange gezögert, ob ich zu all diesen Pilgerbüchern noch eins hinzufügen will. Wie ihr jetzt wisst – ich will :D. Meine ganz persönliche Geschichte, die den Fokus neben der äußeren Reise vor allem auf die innere legt. Die erzählt, was es mit einem machen kann, wenn man 800 Kilometer am Stück läuft, wenn man sechs Wochen aufs Smartphone verzichtet und sich auf die elementaren Dinge des Lebens beschränkt wie Laufen, Essen, Schlafen. Wie ich mit den zwiespältigen Bedürfnissen nach Alleinsein und Gesellschaft umgegangen bin, mit Einsamkeit und Gruppenkoller, welche berührenden Begegnungen und welche unglaublichen Zufälle es gab. Natürlich erfahrt ihr auch etwas über die Landschaften und Orte, die ich durchwandert habe und über die ganz praktischen Herausforderungen wie die körperliche Belastung, die gelegentlichen Zitterpartien, ob man noch ein Herbergsbett abbekommt, wie es mit der Verpflegung aussieht und welche weiteren Tipps sich für mich bewährt haben. Auch wie der Hype, den der Jakobsweg in den letzten Jahren erfahren hat, sich auf das Pilgern auswirkt, könnt ihr in meiner Geschichte lesen, und wie man mitten zwischen all den vielen Menschen, die sich dort tummeln, dennoch immer wieder Oasen der Ruhe, Zeit und Raum für Besinnung und wirklich magische Orte finden kann – wenn man will.